Das Publikum wird ruhig; da liegt die leere Bühne. Was wird hier gleich geschehen? Das wissen die beiden Performer*innen auch nicht. Was wird die erste Bewegung sein, das erste Wort, die erste Interaktion? Wie der erste Pinselstrich auf weißer Leinwand? Dazu kommen weitere Pinselstriche in Form von Tanz, Bewegungen, Geräuschen, Text; die beiden Körper in Raum und Zeit sind Material und Möglichkeit zugleich.
Nach und nach wird ein Motiv sichtbar; ein poetisches oder absurdes, ein fröhliches oder trauriges? Das Publikum ist Zeuge dieses Entstehungsprozesses, in den sich die beiden Perfomer*innen wach in jeder Zelle und mit einem großen Ja zum Nichtwissen hineingeben. Silke Pfaff und Oliver Lange gestalten das Stück durch viele künstlerische Entscheidungen, und gleichzeitig geschieht es ihnen. Darin liegt die Magie der Improvisation. Sein statt Schein – nicht kopfig wie gewohnt, sondern unmittelbar fühlbar wie das Leben.
Eintritt: 12,00€/9,00€
Nur Abendkasse!
Tanz/Bewegung/Stimme | Silke Pfaff und Oliver Lange
Coach | Cornelia Hartmann
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.