Seit dem 24.11. gilt die Corona-Alarmstufe II in Baden-Württemberg und somit für Veranstaltungen die 2G+ Regel (= Nachweis: Genesen oder geimpft PLUS negativer Schnelltest oder PCR Test).
Das Thema „Rituale und Musik“ beschäftigt Murat Coşkun bereits seit Jahrzehnten. Sie sind bei Kompositionen und beim Performen eine der zentralen Inspirations-Quellen: Ob kleine Alltagsrituale oder größere zeremonielle Ereignisse, Rituale gehören zum täglichen Leben, sie sind wichtig, bieten Halt in der oft chaotischen Unübersichtlichkeit des Alltags und verbinden Menschen. Neue Rituale entstehen, vertraute verändern sich oder verlieren plötzlich – coronabedingt – ihre Selbstverständlichkeit wie beispielsweise Begrüßungen oder Feste.
Der Worldpercussionist, über dessen musikalischer Arbeit das Leitmotiv connecting cultures steht, will in seinen musikalischen Projekten kulturelle Schnittstellen ausloten und aus dem Reichtum der verschiedenen Riten und Rituale schöpfen. Hierfür helfen ihm sein fundiertes Grundwissen durch sein Orientalistik- und Ethnologie-Studium sowie seine zahlreichen Konzert- und Studienreisen sowie Projekte mit Künstler*innen aus der ganzen Welt.
Das Instrumentarium beinhaltet neben verschiedenster Rahmentrommeln auch Kleinpercussion, Hang und Klangkörper aus dem Alltagsgebrauch. Mit RITUALS lässt Murat Coşkun Eigenes entstehen und möchte dem Publikum Momente des Wiedererkennens, aber auch des eigenen Weiter-Entdeckens bescheren.
Murat Coşkun: Rahmentrommeln, Hang, Percussion, Sounds, Stimme
Das E-WERK und seine Nachbarschaft zeigt sich von seiner lebendigsten Seite: mit drei Premieren, Quartiersleben, Party und Kleidertausch.
08.10. | Premiere: Die Wand 2.0.
09.10. | Premiere: Uncharted
10.10. | Premiere: The Way She Plays
10.10. | Ferdi Feiert - Open-Air Quartiersfest
11.10. Kleidertausch
Premiere: Do 08.10. | 19:30 Uhr
Fr 09.10. - So 11.10. jeweils 19:30 Uhr
Was geschieht mit einem Menschen, wenn er von der Welt abgeschnitten ist – und was bedeutet Einsamkeit in einer Zeit, in der wir scheinbar permanent miteinander verbunden sind?
Premiere: Fr 09.10 | 20 Uhr
Sa 10.10 |
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
SA 10.10. | 11 - 18 Uhr
Mit: Stühlinger Gewerbehof, Letz Fetz Jugendzentrum
Bar am Funkeneck, E-WERK ( Parkplatz)
Ein Teil der Ferdinand-Weiß-Straße wird in eine lebhafte Open-Air Location verwandelt - Quartiersleben zum Anfassen. Komm vorbei, lass dich überraschen, entdecke neue Gesichter und erlebe, was deinen Stadtteil wirklich bewegt.
Eintritt frei!
Premiere: Sa 10.10 | 20 Uhr
& So 11.10 | 19 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.