Für seine TITANIC-Aktionen bejubelte ihn der Stern als „Krawallsatiriker mit Profilneurose“, für „Heimatkunde“ lobte ihn der Berliner Kurier: „Üble Ossi-Hetze! Wie kann ein Mensch die Ossis nur so hassen?!“
Nach seinen Kurzreportagen für die ZDF-Heute Show trat der Geschäftsführer des größten deutschen Pharma-Verbandes zurück und das chinesische Außenministerium verlangte Sonneborns Hinrichtung.
Ein Abend mit Martin Sonneborn ist ein ganz unaufgeregtes Multimediaspektakel mit lustigen Filmen und brutaler politischer Agitation zugunsten der PARTEI, die in Deutschland immer noch unbemerkt nach der Macht greift.
Martin Sonneborn
Mitherausgeber von Titanic, geboren 1965 in Göttingen. Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster, Wien und Berlin; Magisterarbeit über die absolute Wirkungslosigkeit moderner Satire. Hält es für witzig, trotz seinerzeit schlüssiger wissenschaftlicher Argumentation heute im EU-Parlament zu sitzen.
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.