Die Walter Mossmann Gesellschaft e.V., gegründet 2023, verleiht zweijährlich den Walter Mossmann-Preis. Nach der Premiere 2024 geht er nun an die ukrainische Dramatikerin Anastasiia Kosodii. „In einer Welt, die sich an den Krieg und an die steigenden Opferzahlen zu gewöhnen scheint“, heißt es in der Begründung, gelingt es ihr, „Unfassbares zum Klingen zu bringen.“
Die Laudatio auf die Preisträgerin hält Sasha Marianna Salzmann und Theresia Walser begründet die Entscheidung der Jury.
Musikalisch begleitet wird der Abend von Bernadette La Hengst sowie von Michael Kiedaisch und Felix Borel.
Janna Horstmann (Theater Freiburg) und Anna Stieblich (Berlin) lesen Texte von Anastasiia Kosodii.
Für die Walter Mossmann Gesellschaft wird Didi Danquart (Vorsitzender Vorstand) und für die Stadt Freiburg der Kultur- und Sozialbürgermeister Roland Meder sprechen.
Den Abend moderieren wird Julia Wissert, die Intendantin Schauspiel am Theater Dortmund.
Um Anmeldung wird gebeten: info@walter-mossmann-gesellschaft.de
Premiere: SA 13.06. | 18:30 Uhr
Tanz/Performance
Das Stück erforscht durch Körper, Bewegung und Bildsprache die Dekonstruktion von Heteronormativität und eröffnet neue Perspektiven auf Identität und Miteinander.
Magdalena Weniger | KOMA&Ko
Premiere: DO 25.06. | 20:00 Uhr
Tanz/Performance
SA 27.06. | 20:00 Uhr &
SO 28.06. | 19:00 Uhr
In einer 360-Grad-Performance erforscht Weniger mit ihrer Stimme Verführung, Macht und die Wirkung von Klang auf Raum und Wahrnehmung.
Dokumentartheater von Tuğsal Moğul
DO 09.07. & FR 10.07.
jeweils 19:30 Uhr
Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat?
Zusammen mit einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift Tuğsal Moğul (Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt) die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.